Edinburgh (3/3)

08Juni2017

Edinburgh stellte sich als absolutes Highlight unserer Reise heraus. Die Stadt ist so schön und wurde während der Tage sogar zu einer meiner Lieblingsstädten. Aber seht selbst!

Die Innenstadt besteht eigentlich hauptsächlich aus einer Straße, der "Royal Mile", die das Schloss im Westen mit dem "Holyrood Palace" im Osten verbindet. Auf der Straße könnte man einfach ewig entlanglaufen und sich von der alten Architektur beeindrucken lassen und die zahlreichen Straßenkünstler und Dudelsackspieler bestaunen. In das hochoben liegende Schloss sind wir nícht reingegangen, aber dafür in den Holyrood Palace, einem weiteren Feriensitz der Queen. Leider durfte man dort auch keine Fotos machen, aber es war schon wie das Windsor Castle sehr prunkvoll. Desweiteren liefen wir durch den Schlosspark und ärgerten uns ein bisschen, dass wir schon wieder die Queen verpasst haben, geschweige denn ihre Gartenparty die einmal jährlich dort stattfindet 😞

Eine weitere tolle Straße ist die "Victoria Street" (rechts), ebenfalls eine Vorlage der Winkelgasse, wie man meiner Meinung nach durch die bunten und unverwechselbaren Läden deutlich erkennen kann. Dass die Autorin von Harry Potter sich in Edinburgh inspieren ließ, sieht man nicht nur an dieser Straße. Während unserer Führung durch die Stadt kamen wir außerdem an dem Café vorbei, wo J.K. Rowling das erste Buch schrieb (links unten) und "Voldemorts Grab". Wir konnten es fast nicht glauben, aber es stand wirklich "Thomas Ridell" auf dem Grabstein!

Nach der kleinen Stadtführung am Mittwochmorgen bestiegen wir anschließend den Berg "Arthurs Seat". Der Arthurs Seat ist ein altes Überbleibsel eines Vulkans, nahe des Zentrums von Edinburgh. Von oben hat man eine wunderschöne Sicht auf die Stadt und das Meer. Wir hatten außerdem einen richtig sonnigen Tag erwischt und machten nahe des Gipfels sogar noch ein gemütliches Picknick, hätten sich nicht irgendwann unsere Blasen bemerkbar gemacht und wir fluchtartig den Abstieg antreten mussten 😅

An unserem letzten gemeinsamen Abend ließen wir es uns dann natürlich auch nicht entgehen, das schottische Nationalgetränk, den Whisky, zu probieren. Ein Pub wurde schnell gefunden, nur überforderte uns die Anzahl an verschiedenen Whiskys etwas und im Nachhinhein hatten wir wahrscheinlich wirklich den ekligsten rausgesucht... Oder schmecken die alle so eklig?

Am nächsten Morgen genossen wir noch einmal das leckere und speziell für uns gemachte Frühstück unserer Gastgeberin. Verbracht haben wir die zwei Nächte nämlich in einem total netten Ferienhaus, mit einer noch netteren Gastmutter, die sogar extra "German Sausages" für uns machte 😊

Auch machten wir einen Spaziergang zum SANDStrand, der nicht weit entfernt war und gingen anschließend zu unserem bereits letzten Programmpunkt, der "Camera Obscura".

Die Camera Obscura ist ein interaktives Museum mit vielen optischen Täuschungen und Illusionen. Das verrückteste war ein Tunnel, an dessen Wand sich ein Muster drehte. Durch den Tunnel gab es eine Brücke, auf der man zum anderen Ende laufen musste. Hört sich eigentlich ganz einfach an, doch es war fast unmöglich. Durch die sich ständig drehende Wand, hatte man nämlich das Gefühl, dass man gleich runterfällt und man hang auf dem Weg immer wieder automatisch an der Reling, mit dem Gefühl gleich runterzufiegen 🙈

Unter Anderem gab es eine Wärmebildkamera, ein verspiegeltes Labyrinth und einen Raum, der uns viel kleiner bzw. größer erscheinen ließ... Camera Obscura wird das Museum aber deswegen genannt, weil sich im obersten Stock eine Art bewegliche Lochkamera befindet, die Ausschnitte der Stadt projeziert. So hatten wir dort auch nochmal eine etwas andere Sicht über Edinburgh.

Gegen 19 Uhr saßen wir am Donnerstagabend dann im Flugzeug zurück nach Brighton. Den Kopf voller schöner Erinnerungen, die wir auf jeden Fall so schnell nicht vergessen werden. Als Highlight flogen wir sogar noch über Brighton und wir waren alle ganz aus dem Häuschen über die Sicht von oben auf unser "zu Hause" ✈️